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Sanierung der Villa Akazienhof in Gruna gestartet: Stadtteilhaus für Begegnung und Kultur bis 2028 fertiggestellt

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Villa Akazienhof in Gruna haben begonnen, und mit ihnen entsteht ein neues Stadtteilhaus, das als lebendiger Ort für Begegnung, Kultur und Beratung dienen soll. Bis Ende 2027 soll das historische Gebäude umfassend renoviert werden, um im Frühjahr 2028 als generationsübergreifender Treffpunkt seine Türen zu öffnen. Engagierte Bürger haben die Idee entwickelt und Fördermittel organisiert, um ein zentrales Zuhause für die Nachbarschaft zu schaffen. Hier wird Platz sein für Familien, Senioren und vielfältige Kulturveranstaltungen - ein echter Gewinn für das soziale Miteinander im Viertel.

Die Bauarbeiten zur Sanierung der Villa Akazienhof haben begonnen. In Gruna entsteht ein eigenes Stadtteilhaus, welches als zentraler Ort für Begegnung, Kultur, Beratung und bürgerschaftliches Engagement dienen soll. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten an dem historischen Gebäude sollen bis Ende 2027 abgeschlossen sein, sodass das Stadtteilhaus im Frühjahr 2028 in Betrieb gehen kann.

Im Rahmen der Sanierung wird die Villa grundhaft überholt: Sämtliche Mauern und Decken werden ertüchtigt, der Dachstuhl erneuert und das Gebäude komplett eingedeckt. Zudem wird die gesamte Hausinstallation modernisiert, um den Ansprüchen eines modernen Stadtteilhauses gerecht zu werden. Für die Maßnahmen sind insgesamt 3,95 Millionen Euro eingeplant. Diese Finanzierung erfolgt durch Fördermittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie Gelder des Freistaates Sachsen, wobei 70 Prozent von der Landesregierung und 30 Prozent aus Eigenmitteln der Landeshauptstadt Dresden stammen.

Die Planungen für den Umbau stammen vom Dresdner Architekturbüro ZDR Architekten PartGmbB. Die Villa Akazienhof blickt auf eine lange Geschichte zurück, nachdem sie Mitte des 19. Jahrhunderts als Landhaus des Barons von Rosenberg erbaut wurde. Nach der Nutzung als Wohnhaus weist das Gebäude eine bewegte Geschichte auf, da es bis nach dem Zweiten Weltkrieg im Besitz der Mimosa AG war, die sich mit Fotografie- und Filmmaterial beschäftigte. Von 1953 bis 1996 diente die Villa als Kindertagesstätte, steht jedoch seitdem leer.

Die Idee, das Gebäude zu einem Stadtteilhaus zu entwickeln, entstand 2021 durch engagierte Bürger Grunas. Mit der erfolgreichen Einwerbung von Fördermitteln aus dem EFRE konnte das Projekt vorbereitet werden. In mehreren Beteiligungsformaten, maßgeblich begleitet durch den Stadtteilverein „In Gruna Leben e. V.“, wurden Konzepte für das Kultur- und Nachbarschaftszentrum erarbeitet und in die Planung integriert.

Das Stadtteilhaus soll ein niedrigschwelliger, generationsübergreifender Treffpunkt werden. Geplant sind Beratungsangebote für Familien sowie Seniorinnen und Senioren, kulturelle Veranstaltungen, Kurse und gemeinsame Aktivitäten. Zudem haben Vereine und Initiativen die Möglichkeit, Räume für ihre Treffen und Veranstaltungen zu nutzen.

Während der Bauzeit müssen Anwohnerinnen und Anwohner der angrenzenden Wohnbebauung mit Baulärm rechnen. Die Baustellenzufahrt erfolgt über die Ostrauer Straße, und um die Belastungen für die Nachbarschaft möglichst gering zu halten, wird vorgesehen, lärmintensive Arbeiten in der Zeit zwischen 12 und 14 Uhr zu reduzieren. Stadtteilhäuser wie das zukünftige Stadtteilhaus in Gruna leisten einen wichtigen Beitrag zu einem lebendigen Miteinander in den Quartieren, fördern den Austausch zwischen Nachbarn und bieten Unterstützung im Alltag.

Fakten

  • Die Bauarbeiten zur Sanierung der Villa Akazienhof haben begonnen.
  • Gruna bekommt ein eigenes Stadtteilhaus, einen zentralen Ort für Begegnung, Kultur, Beratung und bürgerschaftliches Engagement.
  • Ende 2027 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
  • Im Frühjahr 2028 könnte das Stadteilhaus seinen Betrieb aufnehmen.
  • Das historische Gebäude wird grundhaft saniert.
  • Sämtliche Mauern und Decken werden ertüchtigt, der Dachstuhl erneuert und eingedeckt.
  • Die komplette Hausinstallation wird modernisiert.
  • Für die Sanierung und den Umbau des Akazienhofs zum Stadtteilhaus sind 3,95 Millionen Euro vorgesehen.
  • Finanziert durch Fördermittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Gelder des Freistaates (in Summe 70 Prozent) sowie Eigenmittel der Landeshauptstadt Dresden (30 Prozent).
  • Die Planung zum Umbau stammt vom Dresdner Architekturbüro ZDR Architekten PartGmbB.
  • Von der Bürgeridee zum geförderten Projekt Die Villa Akazienhof wurde Mitte des 19. Jahrhunderts als Landhaus des Barons von Rosenberg errichtet.
  • Nach der Nutzung als Wohnhaus befand sich das Gebäude bis nach dem Zweiten Weltkrieg im Besitz der Mimosa AG, einem Unternehmen, welches Fotografie- und Filmmaterial herstellte.
  • Von 1953 bis 1996 wurde die Villa als Kindertagesstätte der Stadt Dresden genutzt.
  • Seitdem steht das Gebäude leer.
  • Engagierte Bürger Grunas erarbeiteten 2021 die Idee, das Gebäude zu einem Stadtteilhaus zu entwickeln.
  • Mit dem erfolgreichen Einwerben von Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für das Gebiet Altgruna konnte das Projekt vorbereitet werden.
  • In mehreren Beteiligungsformaten, maßgeblich begleitet durch den Stadtteilverein „In Gruna Leben e. V.“, sind Ideen für das Kultur- und Nachbarschaftszentrum konkretisiert und in die Planungen integriert worden.
  • Das Stadteilhaus soll ein niedrigschwelliger, zentraler und generationsübergreifender Treffpunkt werden.
  • Hier wird es Beratungsangebote für Familien, Seniorinnen und Senioren geben, kulturelle Veranstaltungen, Kurse und gemeinsame Aktivitäten für alle.
  • Vereine und Initiativen können Räume für Treffen und Veranstaltungen nutzen.
  • Stadtteilhäuser leisten einen wichtigen Beitrag für ein lebendiges Miteinander in den Quartieren.
  • Sie fördern den Austausch zwischen Nachbarinnen und Nachbarn, schaffen Angebote gegen Einsamkeit und bieten Unterstützung im Alltag.
  • Einschränkungen während der Bauzeit: Während der Bauphase müssen Anwohnerinnen und Anwohner der angrenzenden Wohnbebauung zeitweise mit Baulärm rechnen.
  • Die Baustellenzufahrt erfolgt über die Ostrauer Straße.
  • Um die Belastungen für die Nachbarschaft möglichst gering zu halten, ist vorgesehen, lärmintensive Arbeiten in der Zeit zwischen 12 und 14 Uhr zu reduzieren.
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