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Schnelles Internet für Zittau: Bautzen und Görlitz setzen auf Glasfaser bis 2030

In den kommenden Jahren setzen die Landkreise Bautzen und Görlitz alles daran, ihren Bürgern leistungsstarkes Glasfaserinternet zur Verfügung zu stellen. Mit einer beeindruckenden Förderung von insgesamt über 250 Millionen Euro wollen die Verantwortlichen sicherstellen, dass bis 2030 jeder Haushalt Zugang zu schnellem Internet hat. Während Bautzen bereits auf einem guten Weg zur flächendeckenden Glasfaserabdeckung ist, hängen Görlitzers Fortschritte noch hinterher. Doch die Hoffnung auf schnelles Internet für alle bleibt, insbesondere in Gebieten, die bislang unterversorgt sind.

Bis zum Jahr 2030 hat sich der Landkreis Bautzen das ambitionierte Ziel gesetzt, flächendeckend Glasfaseranschlüsse für alle Haushalte bereitzustellen. Dies wurde kürzlich von Landrat Udo Witschas (CDU) bekanntgegeben, nachdem Fördermittel in Höhe von 102 Millionen Euro übergeben wurden. Zusätzlich erhielt der Landkreis bereits im Januar Förderung von über 117 Millionen Euro vom Bund, um die Glasfaserinfrastruktur weiter auszubauen und sowohl private Haushalte als auch Unternehmen mit schnellerem Internet zu versorgen.

Die Zielsetzung der SPD-Landtagsabgeordneten Laura Stellbrink ist ebenfalls klar: Mit den aktuellen Mitteln könnte Bautzen als erster Landkreis in Sachsen eine vollständige Glasfaserabdeckung erreichen. Dennoch ist der Landkreis noch nicht am Ziel, da er in der gegenwärtigen Glasfaserversorgung nicht an der Spitze steht, wie die Digitalagentur Sachsen feststellt. Trotz der positiven Entwicklungen in vielen Regionen bleibt zu beachten, dass eine vollständige Glasfaserversorgung nicht ausschließlich durch geförderte Maßnahmen erreicht werden kann.

Aktuelle Daten belegen, dass im Landkreis Bautzen fast die Hälfte der Haushalte über einen Glasfaseranschluss von mindestens 1000 Megabit pro Sekunde verfügt. Im Vergleich dazu liegt der Landkreis Leipzig mit 61 Prozent etwas besser, während der sächsische Durchschnitt bei etwa 32 Prozent und der Bundesschnitt bei rund 43 Prozent liegt. Insgesamt haben über 65 Prozent der Haushalte in Bautzen Zugang zu einer Geschwindigkeit von 1000 Megabit pro Sekunde, was dem sächsischen Durchschnitt entspricht.

Die nächsten Schritte im Breitbandausbau umfassen weitere 8300 förderfähige Adressen in den Clustern 12 und 15, für die die Vorbereitungen nach einer Verzögerung nun vorangetrieben werden. Parallel dazu sind auch Maßnahmen von Unternehmen geplant, die den Ausbau unterstützen. Die Telekom und Sachsen-Energie arbeiten derzeit ebenfalls an verschiedenen Stellen in der Region.

Im Nachbarlandkreis Görlitz geht man ähnliche Wege. Hier wurden 133 Millionen Euro vom Bund sowie 46 Millionen Euro vom Freistaat Sachsen bereitgestellt, um insgesamt 22.600 neue Glasfaseranschlüsse zu realisieren. In Boxberg wird bereits seit November 2025 gebaut, und auch in Zittau plant die Vodafone-Tochter OXG, rund 12.000 Haushalte mit Glasfaser zu versorgen.

Trotz aller Bemühungen bleibt der Landkreis Görlitz im Vergleich zu anderen Regionen noch zurück. Nur etwa jeder fünfte Haushalt verfügte Ende Juni 2025 über einen Glasfaseranschluss mit Geschwindigkeiten von 1000 Megabit pro Sekunde. Insgesamt erreichten knapp 47 Prozent der Haushalte einen Zugang zu verschiedenen Internettechnologien. Das Ziel bleibt jedoch gleich: bis zum Jahr 2030 soll auch in Görlitz schnelles Internet flächendeckend zur Verfügung stehen. In diesem Rahmen erhalten Gebiete mit besonders niedrigen Internetgeschwindigkeiten, die sogenannten "weißen Flecken", Priorität bei der Förderung.

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