Gleichberechtigung in der DDR: Frauen, raus aus den Küchen und rein in die Politik!
Dresden. In der DDR verdienen Frauen per Gesetz so viel wie Männer bei gleicher Arbeit. In Betrieben werden sie unterstützt durch Förderpläne und Son…
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Fakten
- Die DDR gewährleistete Frauen gleiche Rechte wie Männer bei gleicher Arbeit.
- Frauen in der DDR wurden ab 1968 ohne Diskriminierung lesbisch leben können.
- Ab 1972 konnten Frauen eine Schwangerschaft kostenfrei abbrechen.
- Frauen in der DDR bekommen einen bezahlten Haushaltstag im Monat und ein bezahltes Babyjahr.
- Die Plätze zur Kinderbetreuung reichten für alle Frauen in der DDR.
- Auf dem achten Parteitag der SED im Juni 1971 verkündete Erich Honecker, dass die Gleichberechtigung der Frau erreicht sei.
- Rund 100 Frauengruppen in der DDR existierten vor allem in Sachsen und Thüringen.
- Die Samisdat-Zeitschrift 'Lila Band' wurde in Wilkau-Haßlau gedruckt, mit rund 500 Exemplaren die auflagenstärkste Zeitschrift der Frauenbewegung im Untergrund.
- Frauen in Kirchen und Küchen diskutierten über Erfahrungen, die oft genug mit dem politischen Leitbild kollidierten.
- Die Zahl der Frauengruppen in der DDR nahm nach 1989 ab.
- Der neue Kultusminister untersagt die Verwendung von Gendersternchen oder Binnen-I in Sachsens Schulen.
- Der Innenminister plant, die Kommunen könnten künftig selbst entscheiden, ob sie Gleichstellungsbeauftragte brauchen oder nicht.
- Die Stadt Dresden läuft eine Ausstellung über die unabhängige Frauenbewegung in der DDR bis 20. August.
- Die Ausstellungsmacherin Judith Geffert sagt: 'Wir müssen unsere Identität auf die Straße tragen'.